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December 17, 2020

Rettende Ideen für das Nachtleben: Jägermeister initiiert “Denkathon” -Vertreter der Gastro-, Club-, Kultur- und Nightlife-Branche treffen Schwarmintelligenz für gemeinsame Lösungsansätze

Ideen für das Nachtleben: Jägermeister initiiert "DENKATHON" (Foto: Jögermeister)

Wolfenbüttel, 17. Dezember 2020 – Es ist kurz vor Weihnachten, ganz Deutschland befindet sich erneut in einem harten Lockdown, in dem das Nachtleben zum größten Teil schon seit neun Monaten feststeckt – die Lage der Gastro-, Club-, Kultur- und Nightlife-Branche ist inzwischen dramatisch. Um in der Krise gemeinsam mit Nachtakteuren, Partnern und Experten Lösungen zu finden, veranstaltet Jägermeister gemeinsam mit dem Kreativlabor VibeLab vom 15. bis zum 17. Januar 2021 den digitalen “Denkathon” – den ersten Hackathon zur Rettung des Nachtlebens, bei dem sich jeder Nachtschwärmer einbringen kann.

Ein Hackathon ist ein Format, das in der IT-Branche seit Jahren praktiziert wird: Die Schwarmintelligenz trifft sich real oder virtuell, um kollaborativ innerhalb kürzester Zeit nach Lösungen für ein Problem zu suchen. Weil man in der Tech-Szene vor allem nach Soft- und Hardwareentwicklungen sucht und die Zeitdauer der Problemlösung limitiert ist, setzt sich Hackathon aus dem englischen Begriff “to hack” (dt. “eindringen”) und “Marathon” zusammen. Inzwischen wird das Format auch außerhalb der IT-Branche erfolgreich genutzt.

Ideen für das Nachtleben: Jägermeister initiiert "DENKATHON" (Foto: Jögermeister)

Ziel des “Denkathons” – des Hackathons von Jägermeister – ist kein geringeres, als Lösungen für den Erhalt der Nachtkultur zu finden und hierbei möglichst umfangreiche Expertisen aus Bereichen wie Wissenschaft, Politik, Technik und der Nightlife-Branche zu berücksichtigen. Der “Denkathon” steht unter dem Motto “Nachtdenken und bringt die Schwarmintelligenz zum Problemlösen zusammen.

Kathleen Schied, Head of Marketing Jägermeister Deutschland: “Mit der Ausrichtung des Denkathons weiten wir mit Jägermeister unser globales ‘SaveTheNight’-Engagement in Deutschland weiter aus. Aufmerksamkeit für die dramatische Lage der Branche sowie finanzielle Unterstützung sind wichtig. Doch es braucht jetzt vor allem Lösungen und Perspektiven, wie es für die Nightlife-Branche weitergeht. Lösungen können aber nur gemeinsam gefunden werden, und hier möchten wir die Kraft unserer Marke und unseres Netzwerkes und aller Nachtschwärmer nutzen, um die Nachtkultur aktiv zu unterstützen und mitzugestalten.”

Der Denkathon nimmt sich fünf aktueller Herausforderungen im Nachtleben an. Diese werden in virtuellen Räumen, sogenannten “Clubs”, bearbeitet. Jeder Club sucht mit Gruppen mit bis zu sechs Personen intensiv nach Lösungen. Im “Club Social” wird daran gearbeitet, wie wir privat und im Berufsleben trotz Distanz verbunden bleiben können und wie eine Gemeinschaft ohne Begegnungen in der Realität Bestand haben kann. Der “Club Daybreak” widmet sich Konzepten, die eine Wiederaufnahme von Großevents wie Festivals und Konzerten ermöglichen. Welche Wege können Gastronomen einschlagen, um trotz anhaltender Beschränkungen Umsätze zu erwirtschaften? Experten diskutieren dies im “Movers & Shaker Club”. Im “Club Culture” geht es um Ideen für etablierte Künstler*innen und für Newcomer*innen, die durch die Krise hart getroffen sind, weil sie ihre Kreativität nicht mehr ausleben können. Wie kann es gelingen, ihnen eine Bühne zurückzugeben? Welche Technologien helfen uns, Locations wie Bars und Clubs unter Berücksichtigung der aktuellen Beschränkungen wiederzueröffnen? Dieser Fragestellung widmen sich die Teilnehmer*innen des “Club Dance”.

Jeder Club wird von Expert*innen moderiert und inspiriert. So wird sich zum Beispiel die Berliner Diplom-Psychologin Franziska Lauter für den “Club Social” einbringen. Lauter berät in ihrer Praxis in Berlin-Mitte vor allem Künstler*innen und Menschen, die mit ihrem kreativen Schaffen in der Öffentlichkeit stehen.

Am Ende des “Denkathons” bewertet eine fünfköpfige Jury alle Lösungsansätze nach Kriterien wie Kreativität oder Realisierbarkeit. Am 17. Januar werden die drei vielversprechendsten Ideen auf dem “Denkathon” verkündet und die ersten drei Plätze mit einem Preisgeld honoriert. Die Jury wird aus Vertretern der Gastronomie, Veranstaltungsbranche, Wissenschaft, Technologie und Politik bestehen. So ist unter anderem David Süß, der in München den Harry Klein Club betreibt und sich als Mitglied der Grünen im Münchner Stadtrat für ein nachhaltiges Nachtleben engagiert, Teil des Gremiums.

“2021 wird ein schwieriges Übergangsjahr, in dem Kreativität gefragt ist, um Künstler*innen eine Bühne zu geben, Einnahmen zu generieren und Veranstaltungen sicher durchführen zu können. Mit dem ‘Denkathon’ erhoffen wir uns spannende Impulse und Ideen,” so Lutz Leichsenring, Mitgründer von VibeLab.

Die Teilnahme am “Denkathon” ist kostenlos. Jeder ab 18 Jahren kann mitmachen. Anmeldungen sind bereits jetzt unter www.jaegermeister.de/denkathon möglich. Es gibt zwei Optionen, beim “Denkathon” mit dabei zu sein: Erstens, wer sich von TED-Talks oder Panels inspirieren lassen möchte, der kann sich als Supporter für den “Denkathon” registrieren. Zweitens, wer in einem der fünf Clubs einen konkreten Beitrag zum Erhalt des Nightlifes leisten will, der kann sich ab sofort als vollwertige(r) Teilnehmer*in für den gesamten Event registrieren, der am Abend des 15. Januar mit einem Meet & Greet für alle registrierten Nachtretter startet und am 17. Januar mit feierlichen Award Ceremony endet. Neben der inhaltlichen Arbeit in den Clubs sorgt Entertainment für Abwechslung und Teambuilding, das essenziell für das Gelingen der virtuellen Veranstaltung ist.

Ab dem 22. Dezember 2020 stehen auf der Website www.nachtdenken.com alle Informationen zum “Denkathon” von Jägermeister zur Verfügung.

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