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February 9, 2021

“Tracing” statt Reservierungs-Hotline: A&O will Gesundheitsämter bei Nachverfolgung von Kontakten unterstützen

"Helfen, wo es geht": Das Reservierungs-Team der Hostelkette A&O bietet Gesundheitsämtern Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung an (Foto: A&O)

Hostelkette A&O will Gesundheitsämter bei Nachverfolgung von Kontakten unterstützen – Mitarbeiter der Gruppenreservierung im Einsatz gegen Ausbreitung des Corona-Virus – Interessierte Gesundheitsämter können sich melden

Berlin, 09. Februar 2021 – “Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult und können die Gesundheitsämter bundesweit bei ihrer wichtigen Arbeit der Kontaktnachverfolgung sinnvoll unterstützen”, so Oliver Winter, Gründer und CEO von A&O. 25 Mitarbeiter aus Gruppenreservierung und Servicecenter stellt das Berliner Unternehmen ab sofort für das “Tracing” zur Verfügung: “Top-geschult in Service und Organisation und technisch auf dem neuesten Stand – auch im Homeoffice.” Allein rund 30.000 Schulfahrten organisiert A&O in “normalen” Jahren – sein Team sei “rundherum prädestiniert für die Unterstützung der Gesundheitsämter.”

In einem Schreiben an den Berliner Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichberechtigung sowie an die Gesundheitsämter der Stadt betont Winter auch seine Hoffnung “auf baldige Verbesserung der Situation für uns alle – für Gesellschaft und Wirtschaft”. Gesundheitsämter, die an der Tracing-Hilfe durch A&O interessiert sind, wenden sich bitte telefonisch an die Service-Nummer 030-8094 75 030.

Mit 39 Häusern in 23 Städten und acht Ländern ist &OA nach eigenen Angaben die größte Hostelkette Europas. Seit Gründung im Jahr 2000 steht A&O mit seinem Credo “Everyone can travel” für bezahlbares Reisen und ist auf Gruppenreisende – Familien, Schul- und Bildungsfahrten, (Sport-)Vereine – spezialisiert. Die insgesamt rund 950 Mitarbeiter sowohl in der Berliner Verwaltung als auch an den 39 Standorten europaweit sind seit Beginn der Pandemie in Kurzarbeit. Insgesamt 2,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2020 bedeuten für Berlins größten Touristiker einen Umsatzrückgang von über 60 Prozent. “Wir gehen davon aus, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis wir wieder unserem Kerngeschäft in gewohnter Weise nachgehen können”, so Winter, “bis dahin wollen wir unsere Teams sinnvoll einsetzen und unseren Beitrag leisten, wo wir können.”

Alternativ-kreativ gegen erhebliche Einbußen im Corona-Jahr
Mit kreativen Alternativen ist es Berlins größtem Touristiker bislang gelungen, einen Teil der durch das touristische Beherbergungsverbot verursachten, erheblichen Umsatzeinbußen zu kompensieren, so etwa durch Kooperationen mit Städten und Kommunen zur Unterbringung von Gesundheitspersonal oder Polizei sowie Menschen in sozialer Notlage. “Wir müssen optimistisch bleiben und haben den Restart im Blick”, bekräftigt Winter, “wir nutzen die Zeit, um Produkte und Services für unsere Gäste, die hoffentlich bald wiederkommen werden, zu optimieren.”

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